7. Berufsfeuerwehrtag – Kleine bereits jetzt schon groß
Bereits zum siebten Mal richtete die Jugendfeuerwehr Egelsbach Anfang Oktober einen Berufsfeuerwehrtag aus. Auch in diesem Jahr ging es darum, eine harte 24-Stunden-Schicht wie bei einer Berufsfeuerwehr zu verbringen.
Samstag morgen ging es für die knapp 25 Kinder und Jugendlichen los. Die Einteilung war schnell verlesen, so dass die morgendliche Fahrzeugübernahme durch die jeweiligen Besatzungen direkt im Anschluss durchgeführt werden konnte. Den Rest des Vormittages verbrachte die gesamte Besatzung mit einer theoretischen Unterrichtseinheit. Das Thema „Funk“ wurde bis zum Mittagessen, welches zum Teil durch die Jugendlichen vorbereitet wurde, ausgiebig behandelt.
Nach dem Essen wurden kleine Gruppen gebildet, die in einer Stationsausbildung Einblicke in die täglichen Arbeiten auf einer Feuerwache bekamen. Das Einbinden einer Kupplung in einen Schlauch, das Demontieren und Reinigen einer Atemschutzmaske, bis hin zur Gerätepflege stand auf der Tagesordnung.
Am Nachmittag begann die "Bereitschaftszeit", während der man sich im Jugendraum bei Tisch-Kicker oder bei einer DVD etwas ausruhen konnte.
Die Einsätze durften natürlich auch nicht zu kurz kommen. Schon kurz nach der Einteilung gab es den ersten Alarm: „Brennt Müllcontainer – Lutherstraße“ war die Durchsage, die aus dem Lautsprecher ertönte. Kurz darauf setzte sich ein Löschfahrzeug, begleitet vom Einsatzleiter in Bewegung und kurz nach dem Eintreffen war das Feuer im Griff. Dies war nur einer von insgesamt 15 Einsätzen, die die Betreuer sich für ihre kleinen Feuerwehrmänner und -frauen haben einfallen lassen. Ob eine Ölspur, ein umgekippter Baum auf einer Straße, einen Gegenstand auf dem Bruchsee, eine Feuermeldung in einem Gebäude mit einer verletzten Person, eine Personenrettung über die Drehleiter oder ein Garagenbrand - alle Übungseinsätze wurden mit Bravour bestanden.
Am späten Abend wurden noch mal alle Kräfte zu einer Personensuche am Bruchsee angefordert. Die Einsatzstelle wurde ausgeleuchtet, der See mit einem Rettungsboot und die Umgebung durch Fußtrupps abgesucht. Nach etwa einer Stunde wurde die Person wohlauf gefunden und ein harter Tag ging zu Ende.
Bis zum Frühstück konnten alle durchschlafen, danach hieß es schnell etwas frühstücken und anschließend aufräumen.
Glücklich und erschöpft sind die Jugendlichen in die Autos ihrer Eltern gestiegen, und stolz berichteten sie über das Erlebte.
Für alle war klar - das wollen wir auch nächstes Jahr!!!
Jugendfeuerwehr Egelsbach zu Besuch bei der Polizeihubschrauberstaffel
Gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr Dreieichenhain besichtigten wir am Mittwoch, den 30.4.2008, die Hessische Polizeihubschrauberstaffel am Flugplatz in Egelsbach. Pünktlich gegen 18.30 Uhr sind wir dort eingetroffen, wo wir von dem diensthabenden Schichtleiter begrüßt wurden.
Aufgrund der hohen Anzahl an Besuchern wurden wir in zwei Gruppen geteilt. Jede Gruppe hatte dennoch die Gelegenheit, die Hubschrauber und das Gebäude zu besichtigen.
In der Einsatzzentrale wurden wir über die Anforderung der Hubschrauberstaffel und die Abläufe bis zum Start des Hubschrauers informiert. Des weiteren konnten hier Fragen zur Ausbildung und zum Dienst der Mitarbeiter gestellt werden. Nachdem alle Fragen beantwortet waren, ging es zum Hangar, wo die Hubschrauber schon auf uns warteten. Von dem Piloten gab es hier dann die technischen Informationen zum Hubschrauber und vom Operator (Beobachter) die Infos zur Kamera und den anderen technischen Geräten, die der Hubschrauber mitführt. Auch hier konnten wieder zahlreiche Fragen von den Kollegen der Polizeihubschrauberstaffel beantwortet werden.
Zum Abschluss wurde noch ein Gruppenfoto zur Erinnerung an diesen Tag vor der EC 145 geschossen.
Uwe Menzel, Jugendfeuerwehrwart
Besuch der BF Wiesbaden und des Rebstockbades
Um 9:00 Uhr am Samstag den 24.3.07 traf sich die Jugendfeuerwehr Egelsbach zu einem Ausflug. Es stand ein Besuch bei der Berufsfeuerwehr Wiesbaden, ein Mittagessen in einer bekannten Fast-Food-Kette und ein Besuch im Rebstockbad/Frankfurt auf dem Programm.
Als erstes ging es nach Wiesbaden in den Stadtteil Mainz-Kastel zur Feuerwache 2 der BF Wiesbaden. Nach einer kurzen Begrüßung bekamen wir eine Führung durch die Feuerwache. Von Atemschutzwerkstatt, Schreinerei, Schlosserei, Atemschutzübungsstrecke, Stabsraum, Fahrzeughalle und Sozialeinrichtungen wurde alles gezeigt und erklärt. Zahlreiche Fragen konnten gestellt und beantwortet werden. Das Highlight war natürlich die Fahrzeughalle. Hier sind bis zu 20 Einsatzfahrzeuge stationiert, darunter ein ELW, ein GW-Meß, ein LF 16/12, eine DLK 23/12, ein GTLF 10 sowie 3 Wechsellader mit div. Aufbauten. Ein Bus, mehrere PKW, MTW und Nachschubfahrzeuge ergänzen den Fuhrpark. Nach dem Ende der Führung ging es nun zum Mittagessen.
Das Mittagessen wurde bei einer bekannten Fast-Food-Kette (Mc Donalds) ebenfalls in Mainz-Kastel eingenommen. Anschließend ging es ins Rebstockbad nach Frankfurt.
Nun konnten wir uns im Schwimmbad an dem Sprungbecken, den Rutschen und dem Freizeitbereich (Wellenbad) nach belieben austoben. Durch Zufall war auch an diesem Tag YOU FM mit einer Live-Show im Schwimmbad vertreten. Hier konnten wir die ersten Spiele noch miterleben, bevor es wieder nach Hause ging. Der Ausflug endete um 16:00 Uhr mit der Ankunft am Feuerwehrhaus.
Zwei Spieler der Frankfurt Galaxy zu Besuch bei der Feuerwehr Egelsbach
Am Samstag, den 3. Februar 2007, findet im Feuerwehrhaus Egelsbach ab 11:00 Uhr eine Autogramm- und Fragestunde mit den beiden Footballprofis J. R. Niklos und Aaron Hosack der Frankfurt Galaxy statt. Anlass ist das 20-jährige Bestehen der Egelsbacher Jugendfeuerwehr, die in den vergangenen Jahren schon mehrfach Spiele der Frankfurt Galaxy besucht hat.
Ein Spielbesuch der Frankfurt Galaxy ist in diesem Jahr für das erste Heimspiel am 14. April geplant. Karten hierzu können ab sofort bei Uwe Menzel bestellt werden.
Besuch der Jugendfeuerwehr Egelsbach bei der Frankfurt Galaxy
Endlich war es mal wieder so weit. Zum dritten mal nach 2004 und 2005 durfte die Jugendfeuerwehr Egelsbach bei dem ersten Heimspiel der Frankfurt Galaxy am 25.03.2006 gegen die Mannschaft der Hamburg Sea Devils dabei sein. Um 15.00 Uhr traf sich die Jugendfeuerwehr mit ein paar Betreuern am Bahnhof in Egelsbach. Von dort aus ging es mit der S-Bahn direkt zur Commerzbank Arena nach Frankfurt. Die Power Party vor der Commerzbank Arena startete um 15.30 Uhr mit Musik und Aktionen vom A 5 Truck, FFH Hit Bühne sowie mehreren Sponsoren der Frankfurt Galaxy. An mehreren Ständen wurde Essen und Trinken angeboten, sowie diverse Fanartikel.
Um 18 Uhr war Einlaß in die Commerzbank Arena. Es folgte die Eröffnungsfeier mit viel Feuerwerk und einem Auftritt der Gruppe Rednex. Kickoff war dann um 19.00 Uhr. Wir sahen ein gutes und spannendes Spiel. Am Ende gewann die Frankfurt Galaxy gegen die Hamburg Sea Devils mit 31 : 14 Punkten.

- Die Jugendfeuerwehr beim Besuch der Frankfurt Gallaxy
Gemeinsame Übung des Jugend-DRK Langen und der Jugendfeuerwehr Egelsbach
Die Übungsopfer sind realistisch geschminkt und Nebelmaschinen sorgen in einem Klassenraum der Wilhelm-Leuschner-Schule für eine realistische Atmosphäre, als um 18.14 Uhr die automatische Brandmeldeanlage einen Alarm auslöst; die Leitstelle setzt daraufhin sofort Feuerwehr und Rettungsdienst in Marsch.
Als um 18.19 Uhr das erste Löschfahrzeug eintrifft, bietet sich dem Einsatzleiter folgendes Bild: Aus Fenstern im 2. Obergeschoß der Schule dringt dichter Rauch. Der Hausmeister berichtet von 5 Mitarbeitern einer Reinigungsfirma, die sich noch im Gebäude aufhalten sollen.
Unverzüglich erhält der 1. Angriffstrupp den Befehl, zur Menschenrettung ins Gebäude vorzudringen.
Nacheinander treffen nun die Drehleiter, sowie ein weiteres Löschfahrzeug an der Einsatzstelle ein und erhalten ihre Einsatzaufträge; ein weiterer Trupp macht sich zur Menschenrettung ins Gebäude auf, ein dritter Trupp bleibt in Reserve vor dem Gebäude.
Bei Null-Sicht, sucht der 1. Angriffstrupp das brandbetroffene Klassenzimmer ab und findet eine Person, die durch schmerzverzerrtes Rufen auf sich aufmerksam macht. Diese Person kann an die Drehleiter übergeben werden, die inzwischen an einem Fenster des Klassenraumes angeleitert hat.
Nachdem der Korb der Drehleiter wieder sicheren Boden unter den Füßen hat, wird der Gerettete zur Verletztensammelstelle gebracht, die das Jugend-DRK in sicherer Entfernung eingerichtet hat. Die beiden Rettungsdienstmitarbeiter nehmen eine Erstversorgung vor, bevor der "Notarzt" sich um den Verletzten kümmern kann.
Nach und nach werden von der Jugendfeuerwehr Egelsbach die weiteren Verletzten an das Jungend-DRK Langen übergeben; bei den Jugendlichen sitzt jeder Handgriff: Sekunden später haben die bewußtlosen Opfer einen Schlauch im Mund und werden künstlich beatmet. Der Notarzt untersucht die Verletzten, verabreicht die notwendigen Spritzen und legt einen Zugang für weitere Medikamente.
Kurz darauf sind die Verletzten bereits auf dem Weg ins Krankenhaus, während für die Mitglieder der Jugendfeuerwehr die Brandbekämpfung nur noch eine Formsache ist.
Bei der Einsatznachbesprechung ziehen die beiden Organisatoren der Übung, Boris Krettek vom DRK Langen, sowie Kevin Heck von der Freiwilligen Feuerwehr Egelsbach Bilanz. Die erstmalige Zusammenarbeit beider Organisation hat gut geklappt, die Jugendlichen sind mit ihrer geleisteten Arbeit (fast) zufrieden.
Fazit aller Beteiligten: Auch in Zukunft wollen wir diese Art der Zusammenarbeit wiederholen, damit auch später bei den realen Einsätzen die Erkennis lauten kann "die Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst und Feuerwehr hat super geklappt".






